Mit Schulen aus Spanien verbinden uns mehrere Schüleraustausche mit Schulen in Madrid, Santiago de Compostella oder Valencia (Comeniusprojekt "Vom Vorurteil zum Wissen - Jüdische Kultur in Europa"). Darüber hinaus gab es Exkursionsfahrten nach Bilbao oder Madrid. Dieses Angebot steht in engem Zusammenhang mit dem bilingualen und Leistungskursangebot im Fach Spanisch.

Als regelmäßigen Austausch führt Frau Arenales mit ihrer jeweiligen 9a-Klasse einen Austausch mit der "Escuela Nuestra Señora del Rosario" - einer kirchlichen Gesamtschule in Valladolid bei Madrid - durch. Auf diese Weise kommt folgender dreijähriger Zyklus zu Stande, Fortsetzung folgt.

  • Schuljahr 2009/10
  • Schuljahr 2012/13
  • Schuljahr 2015/16

Raum 12, ein kreativ-gestalteter "Vamos a la playa, oh oh oh", "Bai-lan-do, bai-lando" und "Vayamos Compañeros" sind ja für viele Leute die einzigen Dinge, die sie mit Spanisch und Spanien verbinden (Vielleicht auch noch Deutschlands 17. Bundesland und Bankenpleite)...

... aber das muss nicht sein, denn Spanisch ist an unserer Schule etwas ganz besonders - Mit 6 Stunden pro Woche in der Sek I ist es das Fach mit den meisten Stunden für die a-Klasse in jeder Schulstufe. Aber wozu das ganze Spanischlernen, wenn man es nicht anwendet? Um der Oma auf Spanisch seinen Namen aufzusagen? Ja gut, vielleicht auch. Aber eigentlich genau deshalb: Um sich verständigen zu können. Und da das in Deutschland auf Spanisch eher etwas schwerer geht, machen die Klassen mit erweitertem Spanischunterricht mindestens eine Reise nach Spanien bis zur 10. Klasse. Dabei greifen wir größtenteils auf Kontakte der Lehrer zurück, die in den allermeisten Fällen Schulen sind. 

Prinzipieller Ablauf eines Schüleraustauschs

Die Schüler wohnen bei Gastfamilien bzw. Gastschülern aus der Bildungseinrichtung, mit der der Austausch durchgeführt wird. Da jeder Schüler bei einem anderen Austauschpartner untergebracht ist, haben sie den gesamten Tag Kontakt und sind unweigerlich gefordert, über alltägliche Dinge auf Spanisch zu sprechen, besonders da Englisch in Spanien noch nicht so weit verbreitet ist, wie hier in Deutschland. Erfahrungsgemäß kann der Anfang eines solchen Austauschs schon mal schleppend verlaufen, allerdings siegte bisher stets am Ende das Gemeinschaftsgefühl, wie hier zuletzt im September 2012 beim Austausch mit der damaligen 9a nach Valladolid:

Valladolid

Ansprechpartner: Frau Arenales

Am 3. November 2015 trafen wir uns am Flughafen Tegel, um gemeinsam das Flugzeug in Richtung Madrid zu nehmen. Wir alle waren sehr aufgeregt, wegen der kommenden Tage mit unseren Gastfamilien. Vorher aber mussten wir einen dreistündigen Flug und eine ebenfalls dreistündige Busfahrt durchstehen. Während des Aufenthaltes im Bus umgaben wir uns mit viel Musik.Hinflug

Bei unserer Ankunft an der Schule in Valladolid erwarteten uns schon unsere Gastfamilien. Sie empfingen uns sehr herzlich. Doch bevor wir uns voneinander verabschieden mussten gab es ein Willkommensessen. Da unter uns auch das Geburtstagskind Celine war, sangen wir alle gemeinsam ein Lied für sie. Nach dieser kleinen Feierlichkeit fuhren wir endlich mit unseren Gastfamilien nach Hause, wo wir unseren ersten Tag in Valladolid beendeten.

Klasse: 9a - Magdalena Jung & Julia Wyschkon

Am Mittwoch, dem 4.November 2015, trafen wir uns um 9 Uhr in Valladolid im Zentrum. Das war unser aller erster Tag mit der spanischen Klasse. Alle waren sehr gespannt. Es hat den ganzen Tag geregnet und wir waren alle sehr nass, als wir an unserem ersten Ziel des Tages, das Haus von Kolumbus ankamen. Dieses Museum war sehr modern ausgestattet und die Führung war wirklich Informationsreich und interessant.

Tag2 1

 

Nach dieser Besichtigung, gingen wir gemeinsam weiter zur Wohnung von Cervantes, einem berühmten spanischen Schriftsteller. Die Wohnung war klein aber sehr gemütlich eingerichtet. Überall hatte er seine Bücher in Regalen stehen. Am Nachmittag trafen wir uns noch ohne Lehrer in einem riesigen Einkaufszentrum. Wir hatten sehr viel Spaß und haben viel gelacht. Um 22 Uhr wurden wir abgeholt und der erste richtige Tag in Spanien ging zu Ende.

Klasse 9a: Leoni Thiem & Emilia Seyfarth

Am Donnerstag, den 5. November 2015 waren wir zusammen mit der spanischen Klasse in Salamanca und Ávila. Um 09:00 Uhr morgens haben wir uns in der Schule getroffen und sind dann ca. 3 Stunden mit dem Bus nach Salamanca gefahren. Wir haben uns mehrere Gebäude; Kirchen und Universitäten angeschaut. Die Architektur dieser war sehr beeindruckend. Um 14.00 Uhr sind wir dann weiter nach Ávila gefahren. Das erste was wir sahen war die riesige schöne Stadtmauer.

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Angekommen bekamen wir Freizeit. In kleinen Gruppen haben wir uns dann die Stadt und die wunderschöne Aussicht von der Stadtmauer aus angeschaut. Am Ende des Tages hatten wir noch eine Führung durch ein sehr altes Kloster. Gegen 19:00 Uhr machten wir uns dann auf den Weg “nach Hause“. Uns hat der Tag viel Spaß gemacht und die beiden Städte haben uns sehr gut gefallen. Wir haben viele schöne Erinnerungen an diese Städte.

Klasse: 9a - Laura Rosin, Jokob Pissarius & Liza Schüler

Morgens trafen wir uns im Stadtzentrum von Valladolid. Dort eröffnete der Schulleiter der spanischen Schule die Stadtrally. Wir wurden in 6 Personengruppen eingeteilt (jeweils mit unseren Austauschschülern) und sollten anhand eines Bildes den Ort an dem das Bild gemacht wurde wieder erkennen, dort hingegen und selbst ein Foto machen und wenn es noch eine andere Aufgabe gab auch diese erfüllen. Es gab insgesamt 11 Stationen die zu Fuß in ein paar Minuten zu erreichen waren. Auf den Bildern waren oft Staturen zusehen, die auf Gebäuden oder in einem nahe gelegenen Park zu finden waren.

Klasse: 9a - Louisa Walter & Marc-Oliver Freytag

Am Samstag, den 7.Novembrer, waren wir alle mit unseren Gastfamilien alleine unterwegs. Manche von uns sind in Valladolid geblieben. Überall war es warm, wolkenlos und die Sonne hat geschienen.

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Abends haben sich noch viele von uns am Plaza Zorilla getroffen, um Julias Geburtstag zu feiern. Einige haben dann noch eine kleine Shoppingtour in der Einkaufsstraße eingelegt.

Klasse: 9a - Katharina Pflug & Lea Willmann

Am Sonntag waren wir im Vallsur Einkaufszentrum. Es war zwar kein verkaufsoffener Sonntag, also hatte kein Geschäft auf. Es war trotzdem ziemlich entspannt, da es im ersten Geschoss reichlich Sitzmöglickeiten für uns gab.

An diesem Tag ist nicht viel passiert. Die meisten haben ausgeschlafen und sich ganz Locker um 6 Uhr auf dem Weg zum Einkaufszentrum gemacht. Wir haben eine Weile bei den Sitzmöglichkeiten gechillt und dann sind wir nach draußen gegangen. Nach einiger Zeit sind welche gegangen und dann wurden es immer weniger, bis alle zu Hause waren.

Klasse: 9a - Farel Hafner & Vinzenz Ziervogel

Heute stand eine kurze Hospitationsstunde in der Schule und danach Sport auf dem Plan. Wir trafen uns um 9 Uhr in der Schule. Alle Deutschen durften sich aussuchen, in welchen Unterricht sie einen kurzen Blick werfen wollten. Als das geschafft war, haben sich sowohl spanische- als auch deutsche Schüler auf dem Hof versammelt. Von Frau Arenales und Alberto, dem leitenden Lehrer des Schüleraustausches, wurden wir in Gruppen eingeteilt. Die vom Sport befreiten Schüler hatten die ehrenvolle Aufgabe des Schiedsrichters erhalten. An Sportarten gab es Fußball, Basketball und Tischtennis zur Auswahl. Es war einer der erholsameren Tage in Valladolid.

Klasse: 9a - Elena Broxtermann & Lilli Molzberger

Auf das Wandern hatten wir uns schon alle gefreut. Vor uns lagen 15 km Weg. Unser Ziel war Simancas. Wir trafen uns um 8:30 Uhr und liefen nach dem alle angekommen waren los. Die meiste Zeit liefen wir durch einen Wald, wo es viel zu sehen gab; besonders große Tannenzapfen, hohes Gras, Gräben und Pilze. Während einige stehen blieben um diese Dinge zu bestaunen, traten andere auf die Pilze. Nach etwas mehr als der Hälfte der Strecke liefen wir auf einer grünen Straße, welche parallel zur Schnellstraße und am Wald entlang verlief, weiter. Dies war vermutlich ein Fahrradweg.

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Nach zwei Stunden laufen kamen wir an. Simancas ist eine Stadt die größtenteils auf einem Hügel gebaut wurde. Zuerst machten wir auf einer Brücke, die am Eingang der Stadt war Halt und aßen alle was. Doch nach fünf Minuten Pause ging es weiter. Der Aufstieg zum Stadtplatz, in der Nähe des Archivs, war anstrengend. So manche schritten enthusiastisch und in schnellem Schritte voran, doch der Rest schlich nur hinterher. Oben, aber nicht ganz oben, angekommen bekamen wir nach einer kurzen Belehrung 30 Minuten Freizeit. Ein Teil der Gruppe pflanzte sich erst mal auf eine der vielen Bänke, die um den Platz aufgestellt waren hin und ruhten sich aus. Die Anderen gingen um einen Laden zu suchen, in dem man das Badezimmer benutzen kann. Essen zu holen wäre sinnlos, wir hatten alle genug von unseren Gastmüttern eingepackt bekommen. Manche holten sich nur ein Eis oder gingen in einen Kiosk um sich eine Packung Kaugummis, Gummibärchen und etwas zu trinken zu kaufen. Nun sammelten wir uns alle langsam wieder am Treffpunkt und marschierten gemeinsam wenige Meter weiter, um erleichtert festzustellen, dass wir mit dem Bus zurückfuhren. Denn wir waren alle erschöpft.

Klasse: 9a - Helene Scheidemann & Celine Mayer

An unserem letzten,vollen Tag in Spanien besichtigten wir das schöne Dorf Peñafiel, welches auch der Heimatort unser Spanischlehrerin Frau Arenales ist. Nachdem wir früh morgens losgefahren sind, kamen wir nach zwei Stunden Busfahrt in Peñafiel an. Zuerst besichtigten wir eine große, schiffsförmige Burg. Dort nahmen wir an einer spanischen Führung teil, doch Frau Areales übersetzte für uns. Danach sind wir mit dem Bus über einen gefährlichen Hang runter in’s Stadtzentrum gefahren, um einen mittelalterlichen Platz zu besichtigen, auf dem jährlich ein Stierkampf stattfindet.

Tag9

Als nächstes ging es für uns ab zum Kloster San Pablo. Es war sehr informationsreich. Dann gab es erstmal ein paar Stunden Freizeit. Es bildeten sich Grüppchen und später sogar auch ein spanisch/deutsches Pärchen. Dann trafen wir uns alle wieder und machten uns auf zu unserem letzten Ziel. Ein Weinberg und Winzer. Dort machten wir eine weitere Führung und erfuhren, wie Wein hergestellt wird. Wir durften auch Gummibärchen und Traubensaft kosten. Als dies geschafft war, waren wir alle ziemlich müde und es ging zurück nach Valladolid, wo jeder zu seiner Gastfamilie nachhause zurückkehrte

Klasse: 9a - Moana Kiss, Lea Unger & Emily Herrmann

Nach einem sehr emotionalen Abschied von unseren Gasteltern, trafen wir uns um 08:30 Uhr in der Schule. Als wir unsere Koffer schon in den Bus gebracht haben, warteten wir im Foyer mit unseren Austauschülern und redeten über dies und das. Gefühlte halbe Stunde später konnten wir endlich ins Schulkino gehen um den Film „Der siebte Sohn“ zu gucken. Uns hat der Film gefallen, doch leider gab es ab und zu ein paar technische Probleme. Nach dem Film haben wir noch Churros mit heißer Schokolade gegessen.

Tag10

Der Abschied ist uns allen sehr schwer gefallen und bei einigen flossen sogar die Tränen, weil wir in den letzten Tag sehr zusammengewachsen sind. Viele von uns wollten da bleiben und mit unseren Austauschülern noch mehr Zeit verbringen. Die Busfahrt war dementsprechend ruhiger als die Hinfahrt, denn alle waren noch in Gedanken bei den Spaniern. Wir machten einen Zwischenstopp in Segovia, um ein wenig Luft zu schnappen. Segovia ist eine sehr schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten.

Tag10

Danach sind wir sind wir den restlichen Weg nach Madrid zum Flughafen gefahren. Am Flughafen angekommen mussten wir 90 Minuten warten um endlich in den Flieger zu kommen. Wir sind drei Stunden von Madrid bis Berlin mit Airberlin geflogen. Es war ein angenehmer Flug und auf dem Weg nach Berlin sind wir über Paris geflogen. Als wir gelandet warteten unsere Eltern schon am Flughafen um uns abzuholen. Es war eine sehr schöne Reise und wir warten schon mit großer Vorfreude darauf, dass die Spanier im März zu uns kommen.

Klasse: 9a - Erik Hoffmann-Toledo, Titus Bitler & Lena Wascher